Anerkennung und persönliches Lob – die Spritze für unsere Leistungen?


Anerkennung, der Motor unseres Seins?

Anerkennung – wer braucht sie nicht? Auch dann wenn es unpassend scheint?

Der Motivationsmotor für jeden von uns ist nebst vielen anderen Motiven, auch die Anerkennung für Geleistetes. Die Pferdestärke in der Motivation, schreibe ich der Tatsache zu, dass  wir alle auch gewinnen wollen. Nicht um jeden Preis, aber mit Respekt auf die erbrachte Leistung. Oder zumindest auf das, was wir unter der eigenen Leistung verstehen.

Jedes Korn von Lob aus dem persönlichen Umfeld und ist es noch so klein, ist uns unbewusst sehr wichtig. Auch dann, wenn sich die Angesprochenen „rötend“ abwenden, weil es ihnen peinlich erscheint.
Schon die kleinste positive Äusserung, und ist sie noch dazu von einer uns sehr wichtigen Person, erhöht unser Selbstwertgefühl.

Da frage ich mich – welche Sorte von Manger vergessen zunehmend zu motivieren?

 

Wenn Lob ausfällt!

Was aber, wenn genau diese Anerkennung, das Schulterklopfen bzw. das Lob vom Vorgesetzten ausfällt? – Wir hinterfragen uns nicht und fahren weiter wie wir uns das schon immer gewohnt sind, weil wir konditioniert sind? 

Insgeheim bauen wir –  unbewusst – aber mit Strategie an den Mauern des Resignierens und an der Lanzenführung gegen den Chef.

Sollten diverse Energieschübe alsdann auch noch keine Früchte tragen, dann zerbrechen wir an unserer nicht kommunizierten Last und suchen verbündete. Die Konsequenz davon bleibt nicht unbemerkt – tendenzielles Lobbying macht sich breit und diese beeinflusst wiederum gravierend die Mitarbeiterzufriedenheit.
Bewusst, oder unbewusst eine wirksame Waffe.

Es gibt natürlich auch diejenigen, die unter der Last einbrechen und mit Depressionen sich die ganze Last auf den eigenen Buckel laden und sich in Zerstreuung verkriechen.

 

 Anerkennung aus dem MbO – authentisch?

Eine andere Form der Anerkennung finden wir aus dem zwischenzeitlich institutionalisierten ( teilweise konditionierten) MbO (Jahresgespräch etc.), welches oftmals als abgenütztes unehrliches Handeln unserer Vorgesetzten taxiert wird. Warum unehrliches Handeln?

In einigen Unternehmen wird die Mitarbeiterumfrage auch zum Ermessensspielraum für die Managerbeurteilung herangezogen und folglich muss auch das MbO dem persönlichen taktischen Vorgehen entsprechen.

Die persönliche Leistung, und ist sie noch so klein, muss zum Weiteraufbau mit Anerkennung untermauert sein. Ob Sie nun Hausfrau, Projektleiter, Teamleiter, oder Managing Direktor sind, die wohldefinierte und mit Ehrlichkeit ausgesprochene Anerkennung für das Geleistete, gehört ins authentische Führungsverhalten.

Wenn es für’s Loben Kontoauszüge gäbe, ständen viele Leute dauernd im Minus.

Theodor Helberend

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Besten Dank für Deinen Kommentar/Referenz