Erfahrung contra Weiterbildung


Erfahung contra Weiterbildung – die Zeit entscheidet

Älter werden verbindet sich oftmals auch mit mehr Erfahrungen in Beruf und Privat – wenn folglich die Erfahrungen auch reflektiert sich positiv wieder einsetzen lassen.
Oftmals besteht aber auch bei einigen beruflichen Mitkonkurrenten die Meinung, dass Apriori sich mit ihrer Erfahrung der Jobgarant bestätigt.

Das böse Erwachen, ein negativer Aha-Effekt, ausgelöst durch eine Reorganisation, oder noch schlimmer infolge von Job-Abbau, ist der, dass  eine mit Emotionen verbundene Frustration nicht ändern kann, was jahrelang versäumt wurde.

Erfahrung ist kein Job-Garant

Die Einsicht, dass das ganze Berufsleben einer Bildung, bzw. Weiterbildung untersteht, wird von den Betroffenen negiert und die eigene Fehlbarkeit wird mit Gegenangriffen auf das berufliche Umfeld abgeleitet.

Viele Berufskolleginnen und Berufskollegen aus allen Hierarchie-Stufen und Branchen sonnen sich gefestigt in ihrer Meinung, dass sich ihr Erfahrungspotenzial zu einem sicheren Vorsprung entwickelt habe. Ein Trugschluss, der sich in der globalisierten und höchst Konkurrenten Welt böse rächen kann.

Weiterbildung wird heute nicht nur gefordert und als selbstverständlich angeschaut, wenn es um den persönlichen-, wie Unternehmens-Platzerhalt geht. Mit der Weiterbildung werden auch andere strategische Zielsetzungen verbunden. ZB. Fördern die sozialen Kontakte zu Mitstreiter (Schulkameraden) auch kreative Ansätze, wie im eigenen Unternehmen: optimiert, Effektivität geschaffen und die Effizienz stabilisiert werden kann.

Weiterbildung sichert auch Kreativität durch neue soziale Netzwerkimpulse

Wissen durch Wissensinput bei Assoziierung mit dem eigenen Umfeld. Keine Kopie, sondern eine Vervielfachung der Wissensfaktoren.

Unternehmen, die gestützt auf die Motivation, dem Wissenspotenzial und dem Können seiner Mitarbeiter/ -innen, die Weiterbildungen auch monetär unterstützen, ernten einen Vorsprung im Konkurrenten Umfeld.

Nun aber zurück zu denjenigen, die auf ihren vermeintlichen Erfahrungen ausruhen und bedingt durch ihren „Rucksack“ (selbstgeschaffenes Leben in Gemütlichkeit), sich in Sicherheit wähnen.
Wir leben hier in einer Welt, die den Individualismus und die fast unantastbare Freiheit, dass zu tun, was einem gut tut, unterstützt. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass wir uns selbst immer am nächsten stehen und das Wohl unserer Arbeitskolleginnen/- en erst nachrangig interessiert. Hand aufs Herz – Wann haben hast du dich zuletzt einer/m Arbeitskollegin/ -en den Tipp gegeben, dass er/sie gut daran tun würde, sich weiterzubilden? Weil sichtbar wurde, dass sein/ihr Platz sonst in Gefahr sein könnte?

Wie erreichen wir schlussendlich diejenigen, die Potenziale schlummernd aufweisen, aber die Stunde der Zeit nicht erkennen, um sich auf die Socken zu machen, ihre Situation nachhaltig zu planen?

Selbst ein Coach erreicht sie oftmals nicht, weil sie sich schon überhaupt nicht belehren lassen und auch nicht die Einsicht erkennen, dass es Zeit ist -sich in Frage zu stellen.

Lassen wir sie fallen und mit Ihnen die ganze Familie, Partner mit Umfeld?

Auf Ihre Antwort bin ich gespannt.

 

Besten Dank für Deinen Kommentar/Referenz