Weiterbildung ist kein MUSS!


Bored caucasian businessman at a presentationWer heute noch nicht in der Meinung ist, dass Weiterbildung ein „MUSS“ ist, der sieht die Notwendigkeit nicht ein, dass Weiterbildungen in unserer Welt über Leben oder unter dem Lebenseinkommen existieren bestimmt. Insbesondere in den schulischen Aufbaujahren zwischen 16 und 30 Jahren wird die Nachhaltigkeit der beruflichen Ausrichtung zum Grundstein des Stärkenprofils.

Leider fallen immer mehr junge Leute zum Opfer des „Lernens“. Sie sind dem Druck überdrüssig. Sie können dem Zwang und der steten Forderung nach: Ihre Zukunft nun selbst in die Hand zu nehmen, nichts mehr entgegenwirken und fallen in eine Tag zu Tag Organisation. Damit entbinden sie sich von der Selbstverantwortung und öffnen Löcher in ihrer Bildung.

Die Frage stellt sich folglich: Wer hat hier versagt?

Die Familie, die Schule, oder eben das System des nicht mehr beachteten Erwachsenwerdens?

Wird die Bildung- und Weiterbildung zum volkswirtschaftlichen- und insbesondere wirtschaftlichen Faktor? Klassenerhalt ohne Rücksicht auf die „Lebensfrage“?

Eine klare Antwort kann mit Sicherheit nicht gegeben werden, zu gross waren und sind die Entwicklungen der Trendfamilien im Umfeld des wirtschaftlichen Wohlstandes. Die Heterogenität des Bildungsumfeldes mit beeinflusst durch die Wirtschaftsentwicklung und deren Bedürfnissen, unterstützen zusätzlich die zunehmenden Zielkonflikte in der Aus- und Weiterbildung mit Kurzschluss zur Überdrüssigkeit in der Persönlichkeitsentwicklung.

Trotzdem – wer sein Leben nicht von der Stange nehmen will und sich etwas leisten gewillt ist – der investiert in sich mit System.

Dilemma? Welches System ist nun nachhaltig und wie soll es aufgebaut sein – werden? In der Überzeugung, dass jeder sein System individuell aufbauen muss in dem seine Stärken und Schwächen nicht nur Platz haben, sondern diese auch passend die eigene Identität unterstützen, appelliere ich an die „Lebensfrage“.

Was vielleicht heute „Sinn“ macht, kann schon morgen zum beruflichen Alptraum werden, weil das wirtschaftliche Umfeld nicht Rücksicht auf das Individuum nimmt. Die Frage des „Sinns“ in dem was ich tue oder lasse, steckt auch die eigene Werthaltung und Entwicklung. Die grundlegende Basis zur persönlichen Entwicklung in der sinnvollen Aus- und Weiterbildung.

Die wohl grösste Herausforderung in der eigenen Entwicklung ist die, wie setze ich meine Stärken- und auch Schwächen richtig ein und wo ist der richtige Platz mit der unterstützenden Basis für eine eigene Verantwortung dazu?

Die Frage ist nicht alleine das – WAS? Sondern auch des – WANN?

Besten Dank für Deinen Kommentar/Referenz